#011 IM PSYCHOTOP: Wie gehen wir mit dem Thema Hochsensibilität in der Psychotherapie um?

Shownotes

Immer mehr Patient:innen kommen mit der Selbstbeschreibung »hochsensibel«. Häufig ist damit der Wunsch nach Orientierung und Selbstverständnis verbunden. Für Therapeut:innen stellt sich weniger die Frage, ob der Begriff wissenschaftlich eindeutig definiert ist, sondern wie das Selbstkonzeot eingeordnet werden kann. Wie ein differenzierter und respektvoller Umgang mit dem Thema gelingen kann, erklärt Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin Karina Hillenbrand im Gespräch mit Gitta Jacob. Welche Chancen sich im therapeutischen Prozess ergeben, lest ihr im neuen Beitrag auf unserem Blog psychotherapie.tools: https://psychotherapie.tools/expertise/blog/ .

Habt ihr Fragen oder Themenvorschläge, die wir im Psychotop näher beleuchten sollten? Dann schreibt uns gern eine E-Mail an psychotop@beltz.de.

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00:00:00: Im Psycho-Tob,

00:00:01: Klartext

00:00:02: über Psychotherapie.

00:00:03: Ist mehr Therapie wirklich

00:00:05: immer besser oder führt der aktuelle

00:00:07: Psychohalb nicht manchmal auch in die Irre?

00:00:09: Im Weltspodcast im Psycho Top

00:00:11: spricht die bekannte Psychotherapeutin

00:00:13: Gita Jakob mit ihren Gästen über Chancen

00:00:16: und die Grenzen von Psychotherapien ohne therapeutisches Gesäuse – dafür mit

00:00:21: Erfahrung, Fakten

00:00:22: und gesondem Menschenverstand!

00:00:24: Hallo liebe Carina Hillenbrand Ich freue mich sehr, dass du heute bei mir zu Gast bist um mit mir über das Thema Hochsensibilität zu sprechen und was wir damit in der Psychotherapie anfangen können.

00:00:37: Ja hallo Gitter ich freue mich auch.

00:00:39: danke für die Einladung!

00:00:41: Hochsensibleität ist ja gerade ein sehr gehyptes Thema aber eine Diagnose ist es ja nicht.

00:00:46: viele Patientinnen und auch manche Kolleginnen behandeln es aber im Grunde so.

00:00:51: Du hast mir schon mal erklärt, dass du diesen Standpunkt nicht recht teilst aber man natürlich trotzdem mit diesem Konzept arbeiten muss wenn es für Patienten bedeutsam ist.

00:00:59: Ich freue mich sehr darauf mit dir darüber zu sprechen und natürlich auch auf die Fallbeispiele, die du uns mitgebracht hast.

00:01:06: Magst du mal

00:01:07: starten?

00:01:08: Ja gerne!

00:01:09: Genau ich habe ein Beispiel mitgebrach.

00:01:11: das ist von einer Patientin.

00:01:13: Die ist vierundfünfzig Jahre alt.

00:01:15: Grundschullehrerin, die kommt mit so einer chronischen Schmerzstörung und einer zunehmenden depressiven Erschöpfung leidet auch unter Adipositas und hat so vom Hintergrund her ein sehr strenges, leistungsorientiertes Elternhaus gehabt.

00:01:31: Sehr streng erzogen der Bruder wurde bevorzugt.

00:01:35: Sie hat von ihren Eltern immer wieder die Message gekriegt du bist zu anstrengend, du bist viel und so weiter, und das so zum Hintergrund.

00:01:45: Und die kommt in die Therapie... ...und es wird schnell klar, dass sie das Narrativ hat.

00:01:52: Ich bin eine Hochsensible und ich habe deswegen in die Familie nicht reingepasst, wurde nicht richtig gesehen Deswegen.

00:02:01: Wenn mich die anderen nur so erkennen würden als Hochsensible dann könnte ich auch mein volles Potenzial sozusagen entfalten.

00:02:11: Aber da ich immer wieder an Menschen gerate, die das gar nicht wahrnehmen und die so anders sind und die weniger feinfühlig sind als ich, ist es total schwer und ich kriege immer mehr Probleme und fühle mich immer schlechter.

00:02:27: Okay,

00:02:30: d.h.,

00:02:30: da ist die Hochsensibilität hat auch einen Aspekt von... Ja, gewissen Selbstüberführungen.

00:02:36: Ich bin was Besonderes.

00:02:39: Man müsste da mehr achtsam drauf sein und dann wenn das sozusagen berücksichtigt würde, dann wäre ich auch irgendwie...

00:02:47: Genau!

00:02:47: Die hat etwas sehr

00:02:48: in die Richtung

00:02:49: richtig.

00:02:49: Die hat was sehr selbstwert stabilisierendes.

00:02:53: Also diese Selbstattributionen, ich bin hochsensibel.

00:02:57: Das kam sehr schnell raus also der ersten Sitzung.

00:03:00: glaube schon dass sie da sehr ihren Selbstwert drauf aufbaut.

00:03:05: Aufgrund dieser Hochsensibilität kann ich mich besser einfühlen.

00:03:09: in andere, bin ich besonders und bin auch immer im Beruf besonders weil ich schneller merke bei den SchülerInnen wenn was los ist, wenn etwas nicht stimmt hat es immer wieder hervorgehnt.

00:03:26: also so eine fast bisschen nazistische Komponente könnte man sagen Und das ist sicherlich auch was.

00:03:32: Wir werden zum Thema Behandlungsziele, die dann vielleicht die Patienten mitbringen und die du vielleicht siehst, vielleicht nach den beiden Fallbeispielen kommen.

00:03:40: Aber da könnte ich mir vorstellen dass deine Behandlungstile und ihre vielleicht auch teilweise ein bisschen unterschiedlicher am Anfang aussehen.

00:03:48: Genau.

00:03:48: Erzähl doch mal aber

00:03:49: vorher von dem zweiten Fall weil du hast ja gesagt er bricht so ein bisschen

00:03:52: Kontrast an.

00:03:52: Ja genau der zweite Fall... Das ist eine fünfundzwanzigjährige Studentin Die ist im Kontakt, es fällt gleich auf sehr schüchtern zurückhalten auch so ein bisschen misstrauisch eher introvertiert.

00:04:09: Die kommt weil sie kurz vor der Exmatrikulation steht in ihrem Studium, weil sie viele Fehlzeiten hat eben auch eine depressive Entwicklung vom Hintergrund her hat die sehr viel Abwertung erfahren und Invalidierung im Elternhaus Die Eltern, beide Architekten ganz viel gearbeitet.

00:04:32: Alkoholiker so im Funktionalen Sinne also eher dann die Kinder nicht beachtend.

00:04:39: Die hat viel Vernachlässigung erfahren und so die Message wiederholt.

00:04:43: So stell dich nicht an du bist einfach zu empfindlich.

00:04:46: jetzt komm doch mal allein klar immer brauchst du Unterstützung.

00:04:52: Und die kam dann Mit dem Hintergrund, dass sie sagt ja Sie hat jetzt so ein Konzept gehört.

00:05:00: Ich glaube es waren den sozialen Medien von Hochsensibilität und da findet sie sich total wieder.

00:05:05: und jetzt merkt sie, sie muss einfach lernen sich mehr abzugrenzen und sie darf sich auch nicht so viel zumuten und sie hat halt diese Besonderheit und da muss sie jetzt sich schonen.

00:05:22: Inwiefern unterscheidet sich das von der ersten Patientin, die du beschrieben hast?

00:05:27: Also die jetzige, die zweite Patientin geht so mehr in den Rückzug.

00:05:32: Das ist eher, würde ich sagen, vermeidende Bewältigungsstrategie.

00:05:37: Während die erste hat ja... Man kann es ein bisschen nazistische Selbstüberhöhung als Funktionen.

00:05:46: Die geht mehr in die Interaktion im Sinne die überhört sich und wertet die anderen eher ein bisschen ab.

00:05:54: Also da ist die interaktionelle Problematik größer, würde ich sagen.

00:05:59: Okay, spannend!

00:06:01: Das heißt bei beiden Fällen – und da hatten wir auch schon immer mal wieder darüber diskutiert so was ist eigentlich Hochsensibilität?

00:06:07: Bei beiden Fellen würdest du eigentlich sagen es geht um darum wie Menschen umgehen mit sich und der Umwelt und gar nicht unbedingt um sowas wie eine echte Hochsensibilitet die sich fester denn lässt und finden lässt, sondern das Problem klingt so ein bisschen durch ist eigentlich was anderes.

00:06:26: Genau also würde ich auch so sagen der Fokus den die Patienten bringen die legen denen oder die beiden Fälle jetzt die legen den sehr auf meine Probleme zentrieren sich alle in diesem Terminus Hochsensibilität oder an dieser Persönlichkeit bei Kraft während Bei diesen Fallbeispielen, also mir und bestimmt auch allen anderen Therapeuten die diese Patientin sehen würden.

00:06:50: Mir springen sofort ganz andere Fuki in die Augen.

00:06:55: Und genau das ist so der Punkt.

00:06:58: Das darf ich natürlich ganz am Anfang nicht sofort adressieren und nicht sagen ja moment mal du hast doch keine Hochsensibilität Ich sehe dein Problem ganz so anders.

00:07:06: So mache ich es natürlich.

00:07:07: Ja wie würdest du das denn schildern?

00:07:09: mit was für einem Anliegen kommt Patientin Nummer eins?

00:07:12: sozusagen aus ihrer Sicht in die Therapie und was siehst du da vor allem als wichtigen Schritt, den Sie gehen sollte.

00:07:20: Ja also ganz kurz gesagt die erste Patientin hat so als Hauptanliegen Die anderen müssen sich ändern Und dann geht es mir besser.

00:07:30: das würde ich jetzt so nicht sagen.

00:07:33: aber jetzt mal ein bisschen überspitzt formuliert ist es eher so Die Verantwortung liegt eher bei den anderen.

00:07:39: Einig

00:07:39: ist sozusagen, ich sage mal wie gemeinlich behandelt werde oder wie wenig das gesehen wird obwohl es doch so eine tolle Ressource ist und die Lösung liegt dann auch im Außen okay.

00:07:51: Und was glaubst du, was passieren muss?

00:07:55: Da muss natürlich therapeutisch ein Switch passieren dass sie merkt nur sie natürlich die Verantwortung tragen kann für die Änderung ihrer Probleme natürlich genau gucken muss, was ist ihr Anteil und was ist natürlich manchmal auch der Anteil im Außen.

00:08:17: Wenn sie irgendwie schwierige Kolleginnen hat dann ist da natürlich auch ein Anteil in außen.

00:08:21: aber in der Theorie kann ich ja nicht ihre Kollegin ändern sondern sie kommt um sich zu ändern.

00:08:28: Und da müssen wir erstmal die Funktionalität arbeiten.

00:08:31: Ja und ich meine Anteile im Außen und Stressoren im Auße und so weiter gibt es hier ohnehin immer.

00:08:38: Also das ist ja nicht spezifisch, ob ich jetzt mein Problem als Frucksensibilität label oder irgendwie anders, dass sich schwierige Kollegen haben kann, die mir das Leben schnell machen und mir den Schlaf vergellen.

00:08:47: Eben?

00:08:48: Genau!

00:08:49: Das gibt es ja immer.

00:08:50: Genau also auch das ein bisschen zu normalisieren.

00:08:55: Und dass man's Ja, sozusagen auch ertragen muss.

00:08:59: Dass es halt nicht immer einfach ist und sie von Beruf ist ja Lehrerin und klar, da arbeitet sie mit vielen Menschen zusammen.

00:09:08: Klar, reden da interaktionelle Schwierigkeiten auf.

00:09:11: Da hast du Schüler, dass die Lehrer, das der Kollegen Eltern usw.

00:09:14: Hühler...

00:09:16: Und wie würdest Du für den zweiten Fall zusammenfassen was sozusagen?

00:09:22: Eigentlich das Problem ist beim ersten Sachsen.

00:09:24: Verantwortung ist viel im Außen und es geht drum auch zu gucken, für was will ich Selbstverantwortung übernehmen?

00:09:29: Wie würdest du sagen... Du hast ja auch gesagt sind so typische Fälle beides.

00:09:34: Was wäre im zweiten Fall so?

00:09:35: das Typische

00:09:37: Ja?

00:09:37: im zweiten fall Ich habe es glaube ich gerade schon gesagt da schwingt er ein bisschen so einen Abhell mit Wulnarabel, ich bin verletzlich.

00:09:51: Ich habe Angst dass die anderen mich verletzen.

00:09:54: so und da springt jetzt auch muss ich sagen in der Gegenübertragung bringt bei mir sofort sowas beschützendes an.

00:10:07: Und bei der Biografie, bei der Anamnese hat sich ja das bestätigt, dass sie viel emotionale Invalidierung erfahren hat und dass es eher daran liegt, diese Grundannahme die sie sich da ausentwickelt hat.

00:10:20: Und das ist weniger eine angeborene Hochsensibilität ist, die dazu führt, dass ihr jetzt das Studium nicht mehr schafft.

00:10:31: Ja im Grunde genommen fühlt sie sich wahrscheinlich viel überfordert vermeidet dann will da einfach hat einen absolut nachvollziehbaren Wunsch So einen Weg.

00:10:45: Ah ja, ich kann auch nicht anders hat noch kein Konzept wie sie es eigentlich angehen könnte ihre Probleme und dann ist das eher so drückt es eher so ein Wunsch nach Schonung aus und drückt Überforderungen aus.

00:10:56: Ja genau, genauso würde ich das auch sehen.

00:10:59: Was machst du denn mit denen?

00:11:02: Also gar nicht so unterschiedliche Sachen von den Techniken her aber das was dann rauskommt ist vielleicht ein bisschen unterschiedlich.

00:11:11: also bei der ersten Da ich ja schon merke, dass da auch eine interaktionelle Schwierigkeit und interaktionelle Probleme im Hintergrund sind.

00:11:20: Gleich eine Interaktionsstörung muss sich erstmal viel Beziehungskredit aufbauen.

00:11:25: also ich sage dann nicht Ja Moment mal Hochsensibilität ist jetzt gar nicht das Thema.

00:11:31: Ich sehe eher ein anderes Problem mit dem wir anfangen Sondern ich lass es einfach mal so unkommentiert stehen Und lasse mir ganz viele Situationen beschreiben wo sie die interaktionellen Situationen, wo sie sich als hochsensibel empfindet und die anderen als weniger sensibel.

00:11:49: Und dann versuche ich da so ein bisschen erstmal das Aufzunehmen wertfrei und dann ein bisschen korrigierend langsam einzugreifen, auch immer mehr empathisch zu konfrontieren.

00:12:00: Wo ist vielleicht die Verantwortung?

00:12:03: doch eher bei ihr?

00:12:04: Und weniger bei den anderen, wo man solche Muster dann rausarbeitet?

00:12:09: Hättest du dann Beispiel für für diesen Fall.

00:12:13: Also was mir unmittelbar im Sinn kommt, ist natürlich dass man sich ja immer auch auf dieses Motiv beziehen kann zu sagen sie können ja nur sich selbst ändern und nicht die anderen.

00:12:21: so aber hättest du auch Beispiele oder ein Beispiel zum Typisches für diesen ersten fall wo man sagt nee da interagiert sie selbst schon wirklich ungünstig und das sollte sie auch selbst etwas ändern und Nicht nur so allgemein weil den anderen kann ich ja eh nichts.

00:12:36: Ja also die Patientin hat mir eine Situation erzählt, fällt mir gerade ein.

00:12:41: Dass ihre Kolleginnen sich in der WhatsApp Gruppe verabredet haben für eine private Aktivität nach der Arbeit und es waren ziemlich viele.

00:12:50: und da hat sie auch zugesagt in der Whatsapp-Gruppe mit dem Zusatz Sie kommt gerne mit und weiß aber noch nicht genau ob sie es pünktlich schafft.

00:12:59: dann kommt sie dort an und alle Kollegen sind weg.

00:13:03: Und das hat sie so.

00:13:04: und war sie zu spät?

00:13:05: Genau, sie war ein bisschen zu späte richtig stark gekränkt, was ja erst mal auch nachvollziehbar ist.

00:13:13: Sie kündigt es an und dann sind die einfach weg.

00:13:17: Sie hat aber das so in so einem Narrativ entwickelt, dass sie so gesagt hat, die hätten doch wissen müssen... Ich habe es erstens angekündigt und die wissen ja auch, dass ich nicht gut kann aufgrund meiner vielen Schmerzen.

00:13:35: Die haben nicht auf mich gewartet, weil die einfach so unsensibel sind und einfach nicht sich einfühlen.

00:13:43: Dass es da halt auch Menschen gibt, die mal ein bisschen mehr Zeit brauchen und sowas.

00:13:47: Also so hat sie sich daraus ihre Begründung, ihre Argumente entwickelt.

00:13:54: Dann hast du die Schuld bei den anderen gesucht?

00:13:55: Und das hat sie dann sozusagen in die Therapie getragen als... Das ist mein Thema Hochsensibilität wo man ja mit gesundem Menschenverstand sagen würde Hey, wenn die weg sind, dann ruft doch irgendeine von denen an und fragt wo sie jetzt stecken.

00:14:08: Genau!

00:14:08: Und das war ja der Punkt.

00:14:10: Das habe ich dann auch gefragt.

00:14:12: Warum haben Sie denn nicht... Ist doch WhatsApp-Gruppe?

00:14:14: Wir sind nur fragen können welches Lokal oder welches Café seid ihr denn hingegangen?

00:14:20: Da war es aber so gekränkt und in Ihrer Überzeugung war sie der Auffassung Ja, die wollen mich ja eh nicht haben und ich pass da nicht rein hat sich gekränkt, zurückgezogen und es ging ihr dann leichter als vorher.

00:14:36: Und wenn du dann mit ihr so weit Beziehungskredite aufgebaut hast und das auch eine Weile sozusagen nicht hinterfragt hast?

00:14:45: Was würdest du denn an so einer Stelle machen?

00:14:47: Weil da ist man ja dann ein bisschen in der Sackgasse.

00:14:51: Du meinst, wenn die Beziehungs schon steht, ne?

00:14:52: Ja genau!

00:14:53: Das ist echt fünftes, sechste, siebte Stunde

00:14:56: Genau, dann an der Stelle würde ich dann relativ zügig empathisch konfrontieren.

00:15:02: Also die nette Konfrontation mit ihrem Verhalten was ich immer ganz gut finde wenn die Beziehung wirklich steht Dann trau' ich mich ja auch ein bisschen mehr zu konfrontiert.

00:15:14: und was ich dann gern mache ist auch so eine Selbstoffenbarung ein Stück weit.

00:15:20: zum Beispiel macht man Beispiel was du sagen solltest.

00:15:23: Ja also mir ist es ja auch schon mal passiert, das kennt ja wahrscheinlich jeder.

00:15:27: Dann würde ich sagen müssen Sie... Ich hatte auch schon Situationen da bin ich zu einem Treffpunkt gekommen und dann war da keiner.

00:15:37: Dann dachte ich auch Ja was ist denn jetzt los?

00:15:42: Und dann ging mir auch durch den Kopf ne habe ich jetzt etwas falsch gemacht oder haben die anderen was falsch gemacht?

00:15:47: und dann hab' ich aber so reagiert.

00:15:52: als ich die Leute dann wieder getroffen habe, hab' ich dann erfahren dass... Ich würde sagen da war ich auch erstmal so ein bisschen erschrocken und dachte so, das kann ich ja.

00:16:02: Daher kann ich sie sehr gut nachvollziehen weil ich dachte, Sie haben dich jetzt vergessen oder haben mich doch irgendwie nicht so Lust auf mich?

00:16:10: Genau!

00:16:10: Und dann habe ich aber eine von denen angeschrieben also nicht in die Gruppe, aber ich habe eine angeschrieb und dann hat die mir halt sofort gesagt Wir sind da und dann bin ich dahin gegangen.

00:16:21: Also, ich habe das durchaus auch schon mal erlebt Und es würde ihr dann wenn es so ist... Ich muss natürlich auch erlebt haben Dann würde ich ihr das auch so ganz offen sagen

00:16:30: Ja aber dann hättest du ja typischerweise die Reaktion Aber sie sind ja nicht hochsensibel und das wussten die ja dass ich hochsensible bin und so weiter.

00:16:39: also Das ich sehe dass das ein guter punkt ist um einzusteigen.

00:16:42: aber was ist denn die eigentliche konfrontation?

00:16:45: Es ist eher jetzt so dass du dich als modell nimmst für die ganze Sache ein bisschen gelassener nehmen.

00:16:51: Aber wie kommst du zur Konfrontation von da aus?

00:16:54: Ich würd sagen, wissen Sie, wenn ich dann nur auf meine verletzte Gefühle geachtet hätte und ich wär dem Impuls gefolgt so ach die wollen mich nicht dabei haben oder sonst hätten sie sich ja gemeldet und ich wäre in den Rückzug gegangen.

00:17:11: Dann hätt' ich mich hinterher schlecht gefühlt, so wie sie sich eben auch schlecht gefühlt haben ... beschädigt da gewesen, wenn ich daraus gegangen wäre und... Wenn ich das immer wieder mache.

00:17:26: Was glauben Sie denn?

00:17:27: Was passiert denn dann?

00:17:30: Und dann will ich darauf hinaus dass sie dann merkt naja, dann wird es auch so zu einer Self-fulfilling Prophecy.

00:17:36: Dann wissen die anderen ja gar nicht wie sie sich fühlt.

00:17:43: bleibt diese Annahme bestehen.

00:17:45: Ja klar, also ich bin einfach nicht so wichtig.

00:17:49: Würdest du da auch zum Beispiel Stuhldialoge machen?

00:17:52: Die eine Seite die sagt sie müssen das aber doch sehen und so auf die Verletzlichkeit ein bisschen beharrt und die andere die du dann versuchst in gesunder Sichtweise zu geiden?

00:18:02: Ja genau, auf jeden Fall!

00:18:03: Da sind Stuhldiologien natürlich total hilfreich und vor allem die wechseln dann vom einen Stuhlt zum anderen.

00:18:09: Inwieweit bringst du dann dieses ganze Thema Hochsensibilität im weiteren Verlauf überhaupt thematisch auf?

00:18:16: Also versuchst du eher, ich sag jetzt mal so ein bisschen die davon wegzulocken und einen anderen Schwerpunkt zu setzen oder gibt es auch mal Punkte wo du quasi nicht umhinkommst das wirklich auch dezidiert zu adressieren.

00:18:29: Was ist damit jetzt auf sich hat und ob das ein gutes Erklärungsmodell

00:18:32: ist?

00:18:33: genau dass Da bin ich jetzt bei der Patientin schon auch hingekommen irgendwann und habe sie dann ein bisschen direkter, also ich hoffe es war immer noch empathisch aber wir sind direkt konfrontiert.

00:18:44: Und hab dann auch ihr so gesagt wissen Sie wenn sie weiterhin davon ausgehen dass sie feinfühliger sind als die anderen und sich deswegen dann nenne ich die ganzen Beispiele sich da zurückziehen und den Menschen nicht mehr anrufen und das nicht mehr machen Was passiert denn dann langfristig?

00:19:08: Dann möchte ich darauf hinaus, dass sie dann sagt ja dann werde ich noch einsamer.

00:19:16: Also da eigentlich dann letztlich drauf hinaus fühle mich zwar immer noch besonders vordergründig aber auf Kosten der Einheit und auf die Kosten, die damit verbunden sind.

00:19:30: Mit diesem Chemotherapeutisch wird man sagen es ist ein dysfunktionales Bewertigungsverhalten.

00:19:36: Genau so eine Mischung aus Opfer sein, vermeiden sich selbst überhöhnen.

00:19:42: Das heißt du würdest auf die Folgen davon fokussieren und mit ihr sozusagen versuchen zu arbeiten das sie nicht weiterbringt aber jetzt nicht unbedingt darüber anfangen zu diskutieren ob's das gibt oder nicht.

00:19:57: Bringt sie das weiter, wenn Sie sich damit identifizieren und idealerweise sieht sie näher?

00:20:02: Und dann ist es einfach.

00:20:04: Kann sie das ja trotzdem noch glauben?

00:20:06: Ja, absolut!

00:20:08: Bei der Patientin, der lass ich das.

00:20:10: Der habe ich auch gelassen.

00:20:11: Also die... Es ist ja auch okay so was als bisschen selbst... Wir brauchen alle ein bisschen Selbstwertstabilisierung.

00:20:21: Es ist nur wichtig dass diese Kette von weil ich hochsensibel bin, behandeln mich die anderen so und so.

00:20:29: Und deshalb ziehe ich mich zurück und werde depressiv und bin unglücklich, dass sie das versteht.

00:20:38: Ja okay.

00:20:40: Und er da so draus wird... Ich bin hochsensible oder ich bin sehr sensibel – das ist mir immer lieber wenn man das sagt!

00:20:49: Aus den Gründen habe ich da Kompetenzen ist aber genauso wichtig, mich auch in manchen Situationen anders zu verhalten und diese hohe Sensibilität mal ein bisschen.

00:21:04: nicht so sehr zu beachten.

00:21:05: Okay, das kann ich mir total gut vorstellen.

00:21:08: wie würzten du?

00:21:09: Du hast ja schon gesagt mit der jungen Patientin wo er selbst und Sicherheit im Vordergrund steht vielleicht auch ein bisschen eine emotionale Instabilität wurde so im Grunde genommen.

00:21:16: Wunsch nach Schonung ist.

00:21:18: Bisschen ja auch so Funktionalitäten wie wir es zum Beispiel in dem Podcast mit Yvonne Reuschama hatten wenn jemand sagt Ich habe ADHS und deswegen kann ich alles mögliche nicht.

00:21:25: und eigentlich ist es auch so eine Angst davor manchmal sich den Leben zu stellen Was wären da in der Behandlung anders als jetzt bei dieser etwas älteren, wo sich das schon auch so ein bisschen verfestigt, nazistisch etwas verfestigt

00:21:39: hat?

00:21:39: Das zweite Fallbeispiel.

00:21:41: Die Patientin die hat schon deutlich heftigere emotionale Invalidierungen erlebt.

00:21:48: es geht auch schon so ein bissel Richtung emotionale Instabilität und da ist es ja so dass dass man wirklich, also die braucht einfach mehr Validierung erst mal.

00:22:01: Noch mehr und auch schematherapeutisch gesprochen, auch mehr Reparenting.

00:22:08: Die ist ja schon brühkindlich ziemlich vernachlässigt und hat keine gute Korre-Regulation gehabt durch die Eltern.

00:22:14: Und da lasse ich ihr auch gern diese Selbstüberzeugung oder diese Attribution.

00:22:22: Ich bin besonders sensibel weil... Da kann ich auch ein bisschen mehr mitgehen Sozusagen, weil wir wissen ja auch aus der Forschung sozusagen das Menschen die zu emotionaler Instabilität tendieren.

00:22:40: Dass sie wirklich schneller auf Reize reagieren können, dass sie schneller feuert und so.

00:22:44: Und also da ist schon was dran sage ich jetzt mal ein bisschen

00:22:49: genau.

00:22:49: Ich meine dann muss man sagen da überlacken ja Modelle wie jetzt die DVD mit erhöhtem emotionalen Reagibilität Vulnerabilität und das Konzept der Hochsensibilität überlappt da ja auch stark.

00:23:02: Wichtig ist die Frage, was mache ich daraus?

00:23:05: Sehe ich es als mein Problem?

00:23:06: oder sehe ich das als Problem der anderen oder Grund nicht leben zu können?

00:23:10: Genau!

00:23:11: Und da gehe ich dann vielmehr auf diese biografischen dysfunktionalen Interaktion mit den Bezugspersonen ein oder mit der Piergruppe.

00:23:19: und dass sie sagen, Jetzt mal blatt gesagt, was ihr alles angetan wurde und egal ob sie jetzt hochsensibel ist oder nicht.

00:23:34: Was bei jedem Menschen sozusagen tiefe Narben hinterlassen hätte.

00:23:39: Und durchaus unter der Annahmen dass sie vielleicht tatsächlich ein empfindsames Kind war und manches bei ihren Mehrnarben hinter lassen hat als bei anderen.

00:23:46: das würde man ja genauso auch mit anderen emotional instabilen Patienten Besprechen.

00:23:51: Absolut und es bestätigt auch meine Erfahrung, dass die Emotionalinstabilen fast alle sehr empfindsame Kinder oder Wesen waren uns sind.

00:24:03: Ich kann mir vorstellen das an der Stelle dann so ein Therapieziel wie man's in der Bordelintherapie hätte.

00:24:09: zu sagen ist wichtig mit emotionaler Instabilität anders umzugehen sich besser selbst zu regulieren und zu beruhigen und zu lernen auch gegen irgendwelche Impulse zu handeln oder chemotherapeutisch sich selbst zu validieren und sein inneres Kind zu stärken.

00:24:24: All diese Themen, dass das dann damit ja total gut konvergiert.

00:24:27: Also ob du es jetzt sagst, sie sind besonders empfindsam oder Sie haben eine Borderline-Grundproblematik.

00:24:34: Da ist sehr besonders empfinstam fast noch ein bisschen netter und vielleicht...

00:24:37: Absolut!

00:24:38: Wo's da auch schwierig wird, wenn es halt diese... Auch so eine dysfunktionale Bewältigung geht, wenn sie dann sagt ich muss mich mehr ab... oder ich muss mich besonders abgrenzen und darf mir nicht so viel zumuten, wenn es in diese starke Schulhaltung geht.

00:24:55: Also ergo weil ich so hochsensibel bin und war ich so besonders feinfühlig bin, muss ich auch darauf achten dass ich mich ja nicht überfordere.

00:25:04: da ist natürlich auch ein Stück dran ganz klar.

00:25:08: aber auf die Strategien kommt es dann an.

00:25:12: Also Rückzug ist dann sicherlich nicht immer die beste Strategie oder Schonung, sondern eher die emotionale Verwundbarkeit ein bisschen zu verbessern mit so ganz basalen Sachen wie gute Tagesstruktur, besserer Schlaf, gesundes Essen, somatische Stabilität auch erhöhen.

00:25:31: Das heißt letztendlich Thema therapeutisch gesprochen Vermeidungen reduzieren gesunden Erwachsenen stärken und das Thema Hochsensibilität soweit stehen lassen oder einbauen, dass es für die Patientin validierend ist.

00:25:44: Aber es nicht als sozusagen eigenes extra Riesentramaproblem selbst noch Öl entfeuergießen.

00:25:52: Genau und bei dieser zweiten also bei diesem zweiten Fall wo's dann eher so in Richtung emotionale Instabilität geht da ist das auch gar kein Thema mehr gewesen.

00:26:04: Und bei der ersten Show, also da wird das einfach das Gehör zu ihrem Selbstwert.

00:26:08: Sie ist einfach besonders sensibel und...

00:26:10: Genau!

00:26:10: Da ist ja auch jemand, der jetzt in unserem Alter schon ist, liebe Karina.

00:26:16: Es sind ja auch selbst solche Selbstkonzepte nicht mehr so fluide wie bei einer jungen Frau die im Prinzip noch auf der Suche ist und auch selbst verzweifelt ist, weil sie es nicht schafft mit dem Studium.

00:26:26: Ich frage mich gerade ich frag dich auch gleich Bei wem siehst du, dass das eher besser funktioniert?

00:26:32: Bei wemsiehst du da sehr schlechter funktioniert.

00:26:33: Ich bin sicher, dass Funktionalität eine Rolle spielen muss.

00:26:36: Ja jemand der einen hohen Gewinn hat durch dieses Selbstbild und wenig andere verstärkte Optionen schätze ich mal... Da funktioniert es auch schlechter und jemand der viele andere Verstärkeroptionen hat wahrscheinlich besser.

00:26:49: aber was sind denn über so allgemeine Prinzipien raus.

00:26:53: Vielleicht noch deine Beobachtung, wo du sagen würdest bei solchen Patienten klappt das eigentlich ganz guter?

00:26:58: Also müssen die Luft rauszunehmen aus dem Thema und bei denen kann man sie auch ein Stück weit die Zähne ausbeißen und hat vielleicht auch nicht so gute

00:27:04: Schritte.

00:27:05: Ja also mein Eindruck ist je stärker die Funktion für einen Selbstwert ist, also je selbstwert stabilisierender diese Attribution ist.

00:27:18: ich bin hoch sensibel.

00:27:20: schwieriger ist es davon loszulassen, weil das ja kurzfristig so einen hohen Gewinn gibt.

00:27:28: Also weil ich mich ja kurzfrüstig wirklich gut besonders fühle, das will man natürlich ungern loslassen während der Leidensdruck vordergründlich schon sehr da ist.

00:27:43: Weil zum Beispiel die zweite Patente leidet tatsächlich auch unter ihrer besonderen Empfindsamkeit.

00:27:52: Da ist es natürlich, da ist das ein bisschen ich dystoner, sagt man dieses... Da ist nicht nur toll hoch sensibel zu sein und da kriegt man ein bisschen leichter den Fuß in die Tür finde ich bei diesen Patienten.

00:28:08: Das kann ich mir total gut vorstellen.

00:28:09: also wenn Ich nehme mit, wenn es jemand womöglich auch schon über viele Jahre oder mal irgendwann so als großes Aha-Erlebnis was mir dann für mein Selbstpferd, mein Selbstbedürfel gebracht hat da stark die eigene Besonderheit dran knüpft.

00:28:25: Dann ist es schwieriger logisch ja weil denn auch quasi der Krankheitsgewinne sozusagen eigentlich eher der Primärer als das der Kundäre fast so hoch ist und jemand sich im Prinzip fragt, wie kann ich damit umgehen?

00:28:38: Leidet noch nicht so verfestigt ist im Selbstbild.

00:28:41: Da ist es deutlich

00:28:41: ein.

00:28:46: Zum Abschluss ein bisschen was ich jetzt auch mitnehme ist dass das eigentlich sowas wie eine Diagnosehochsensibilität oder ein klinisches Phänomen Hochsensabilität was irgendwie super spezifisch ist eher nichts ist, was du jetzt therapeutisch brauchen kannst.

00:29:05: oder vielleicht gibt es das auch gar nicht.

00:29:07: Wie ist es denn?

00:29:08: Also hast Du eine Ahnung?

00:29:09: Gibt's auch sowas wie echte Hochsensibilität die nicht in erster Linie etwas zu tun hat mit Selbstbeschreibung aber auch gut mit Empfindsamkeit oder emotionaler Instabilität oder aus einer gewissen nazistischen Selbststeigerung

00:29:28: zu tun haben?

00:29:28: Du meinst ob die nichts damit zu tun halt.

00:29:31: Ja, genau.

00:29:31: Also gibt es so was wie ein eigenes Konzept hoch sensibilisiert überhaupt?

00:29:35: Was man als Diagnose z.B.

00:29:37: sinnvollerweise manchmal verwenden würde kommt jetzt für mich so rüber als sei das gar nicht unbedingt der Fall.

00:29:42: in meiner Erfahrung In der Praxis sehe ich da gar kein mehr Wert drin dass jetzt so als Persönlichkeitsmerkmal herauszugreifen und zu bearbeiten.

00:29:54: Ich seh das eher auf dem Spektrum.

00:29:56: Es gibt sensible Menschen es gibt weniger sensible Menschen wie es mit anderen Persönlichkeits-Eigenschaften auch ist.

00:30:05: In bestimmten Situationen spielen die mehr eine Rolle, in bestimmten weniger.

00:30:10: Ich finde... Es gibt ja durchaus Forscherinnen, die sagen also ursprünglicher auch diese Elaine Aaron glaube ich, die es ursprünlicher bevorstand in den neunziger Jahren Die sagen, das ist ganz klar ein Persönlichkeitsmerkmal.

00:30:27: Das zwanzig bis dreißig Prozent aller Menschen sind hochsensibel genau und müssen gehen deswegen anders durch die Welt.

00:30:38: Das kann ich einfach nur sagen aus meiner Erfahrung habe es nicht beforst aber aus meiner Erfahrungen ist es kein Gewinn wenn man davon ausgeht die Patienten danach einzugruppieren.

00:30:49: sozusagen

00:30:50: okay Das ist super spannend und uns interessiert er in dem Podcast.

00:30:54: Interessiert ja die Erfahrung von Praktikern, das ist jetzt ja kein sozusagen Science- oder Wissenschafts-Podcast.

00:31:02: Ja

00:31:02: toll!

00:31:03: Vielen Dank!

00:31:07: Ich habe sehr viel mitgenommen und wieder einiges gelernt und es verbindet sich auch natürlich total gut mit den chemotherapischen Konzepten, Ja, und wir sind vertraut übrigens.

00:31:22: Genau an der Stelle noch ein kleiner Werbeblock für den Spellschemotherapie-Kongress, der ist nämlich dieses Jahr wieder am siebzehnten Oktober und wer von euch sich damit beschäftigt oder dafür interessiert hat vielleicht noch Lust sich anzumelden.

00:31:35: da gibt es spannende Workshops zum Beispiel auch mit Yvonne Reusch die ja auch schon mal Podcast war oder auch alten Stars wie Eckhardt Rüdiger oder Christoph Lose.

00:31:45: Und ansonsten für alle, die noch mehr zum Thema wissen wollen, guckt gerne in Karinas Blog auf psychotherapie.tools mit rein und vielen Dank dass ihr dabei geblieben seid!

00:31:56: Und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

00:31:57: und danke und tschüss liebe

00:32:11: Carina!

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